Zusammenhalt gegen Trump hält an

Image result for Zusammenhalt gegen Trump hält anIm Handelsstreit mit den Vereinigten Staaten scheint Angela Merkel jetzt Unterstützung aus China zu erhalten. Der chinesische Ministerpräsident Li Kequang, der am 09.07.2018 in der deutschen Hauptstadt zu Besuch ist, möchte sich mit der Kanzlerin über ein gemeinsames Signal an die USA und deren Präsidenten Donald Trump beraten.

Dabei geht es in erster Linie um die Abschottung des US-Präsidenten, der sich politisch von vielen anderen Ländern abwendet und nationale Märkte am liebsten komplett abriegeln würde. Doch auch über Lösungen für einen besseren Zugang auf den chinesischen Markt soll in Berlin beratschlagt werden.

Zuletzt bemühte sich China sehr intensiv um ein gutes Verhältnis zu Deutschland, nachdem der Zollstreit zwischen China und den USA eskaliert war. Auch gegen die EU haben die Vereinigten Staaten in der Zwischenzeit Strafzölle verhängt.

Die Strafzölle für China betreffen dabei zumeist technologische Produkte, da die Vereinigten Staaten die Chinesen unter anderem des Diebstahls von geistigem Eigentum beschuldigen. Als Konsequenz des ganzen erhob China wiederum einen Aufschlag auf US Erzeugnisse, die aus der Landwirtschaft stammen. Doch damit ist noch längst nicht das Ende der Fahnenstange erreicht und so sollen in den USA in Zukunft unter anderem auch höhere Zölle auf Autos erhoben werden, was vor allem auch einige deutsche Hersteller hart treffen würde. Denn diese beliefern ihre Kunden in China vereinzelt auch von Werken in den Vereinigten Staaten.

Im Jahr 2017 war die VR China zum zweiten Mal in Folge der wichtigste Handelspartner von Deutschland. Daher hofft man auch von einigen Seiten auf ein gemeinsames Signal von zwei der größten Exportnationen auf der Welt. Jedoch sollte dieses Signal nicht dem Zweck dienen, eine Drohung an die Vereinigten Staaten zu senden, sondern vielmehr ein gemeinsames Bekenntnis zum Freihandel darstellen. Denn ansonsten wären wohl nur weitere Strafzölle und Sonderabgaben die Folge und das möchte wahrscheinlich keines der Länder so wirklich.